„Bremen fehlt eine engagierte Wirtschaftspolitik“

Zur geplanten Schließung des Kelloggs-Werkes in Bremen erklärt die Bremer CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann:

 

„Die Abwärtsspirale des Abbaus von Arbeitsplätzen dreht sich in Bremen immer schneller. Der rot-grüne Senat wirkt wie gelähmt.

Jetzt soll das Kelloggs-Werk geschlossen werden. Schlechte Nachrichten gab es zuvor von Kaffee Hag, Coca Cola, Becks, Hachez und Mondelez. Entweder wurden die Bremer Werke ganz geschlossen oder massiv Arbeitsplätze abgebaut.

Die Liste der Unternehmen, die betroffen sind, wird länger und länger. Die Anzahl der Firmen, die Bremen ganz oder teilweise den Rücken kehren, wächst und wächst. Die Situation wird zunehmend bedrohlich für den Wirtschaftsstandort Bremen.

In jedem dieser Fälle geht es um Arbeitsplätze. Hunderte Familien sind betroffen. Sie machen sich existenzielle Sorgen. Und was macht der Bremer Senat, um diese Entwicklung aufzuhalten? Die Zahlen müssen jeden Verantwortlichen alarmieren, denn Bremen ist schon heute das Bundesland mit dem höchsten Armutsrisiko der Bundesrepublik.

Werkschließungen und Arbeitsplatzabbau können notwendige unternehmerische Entscheidungen sein. Sie sind oft das letzte Mittel, wenn die Regierungspolitik versagt. Wer daran etwas ändern möchte, muss Strategien für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen entwickeln. Man kann den rot-grünen Senat nur auffordern, endlich Strategien zu entwickeln, um die wirtschaftliche Abwärtsentwicklung in Bremen aufzuhalten.

Eine engagierte Wirtschaftspolitik muss und kann gegensteuern. Leider fehlt dem rot-grünen Senat jede Initiative. Das ist schlecht für Bremen und schlecht für die Menschen, die betroffen sind. Ich bin überzeugt, dass der Wirtschaftsstandort Bremen das Potential für eine positive Entwicklung hat.“