„Die Weltgemeinschaft darf nicht länger zusehen“

In der letzten Nacht haben die USA einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien angegriffen. Dazu erklärt die Bremer CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, Elisabeth Motschmann:

 

„Die Bilder des Giftgasangriffes auf syrische Zivilisten sind erschütternd. Diese grausamen Kriegsverbrechen darf die Welt nicht mehr hinnehmen. Die Weltgemeinschaft hat in den letzten Jahren dem Morden in Syrien zugeschaut. Nach diesem barbarischen Angriff kann es kein „weiter so“ mehr geben.

Der Luftangriff der USA war ein Signal an Baschar al-Assad, dass die USA nicht mehr tatenlos zuschauen werden. Dieser Angriff der USA ist nachvollziehbar.

Jetzt ist es an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft reagiert. Jedes Handeln muss jedoch völkerrechtlich abgesichert sein. Besonders der Dialog zwischen Russland und den USA ist elementar. Russland hat sich in den Konflikt eingemischt und trägt deshalb eine Mitverantwortung. Nun muss Russland auch zu einer Lösung beitragen. Die Blockade einer VN Resolution ist angesichts der katastrophalen Situation unverantwortlich.

Um den Konflikt zu beenden, bedarf es einer Verständigung zwischen den USA und Russland. Angela Merkel ist vermutlich die Einzige, die in dieser verfahrenen Situation vermitteln kann.

Ein solcher Giftgasangriff darf sich nicht wiederholen. So etwas dürfen wir nicht mehr zulassen. Alle roten Linien sind wiederholt und absichtlich überschritten worden. Dieses Verhalten darf nicht unbeantwortet bleiben. Die Weltgemeinschaft darf nicht länger zusehen.“