„EAK Bremen trauert um Albrecht Martin“

Elisabeth Motschmann: „EAK Bremen trauert um Albrecht Martin“

 

„Mit dem Tod des ehemaligen EAK-Bundesvorsitzenden, Albrecht Martin, verlieren wir eine prägende und bedeutsame Persönlichkeit, der wir viel zu verdanken haben“, macht Elisabeth Motschmann, Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises in Bremen, deutlich.

„Albrecht Martin war ein Realpolitiker, der aus christlicher Verantwortung und christlichem Verständnis heraus agierte“, so Motschmann. Dieser war über 24 Jahre Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtages gewesen und setzte als Bundesvorsitzender neue Akzente in der Arbeit des EAK. Unter anderem förderte und forderte er einen noch engeren Dialog mit der Evangelischen Kirche. „Seinem Verdienst ist es zu verdanken, dass der EAK in intensiven Kontakt zu Evangelischen Akademien, der Evangelischen Frauenarbeit, der Evangelischen Publizistik der EKD und auch mit dem damals neu entstandenen Informationsdienst der Evangelischen Allianz (idea), mit dem CVJM und mit dem Rat der EKD getreten ist. Unser Mitgefühl und unsere Gedanken gelten seiner Familie“, erklärt Motschmann.

Albrecht Martin (geb. 9. Juli 1927) verstarb gestern im Alter von 87 Jahren in Bad Kreuznach. Von 1984 bis 1990 war Albrecht der fünfte amtierende Bundesvorsitzende des EAK Deutschlands und der damalige Nachfolger von Prof. Dr. Roman Herzog. Im Laufe seines Lebens erhielt er verschiedene Ehrungen, u.a. das große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland.

 

Elisabeth Motschmann ist Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) Bremen. Darüber hinaus ist sie seit der Bundestagswahl 2013 als CDU-Abgeordnete für das Bundesland Bremen im Deutschen Bundestag.