Motschmann: Rot-Grün stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus

Die Kinderarmut bleibt im Land Bremen ein Kernproblem. Dies geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor (Drs. 18/987). Dazu erklärt Elisabeth Motschmann, Spitzenkandidatin der Bremer CDU für die Bundestagswahlen:
„Die Antwort ist vor allem ein Armutszeugnis für die Arbeit des rot-grünen Senats. Nach wie vor ist das Armutsrisiko für Kinder in unserem Land dramatisch hoch. In keinem anderen Bundesland hängt die schulische und berufliche Zukunft so sehr von der sozialen Herkunft ab wie in Bremen und Bremerhaven. Obwohl die Koalition die Bekämpfung der sozialen Spaltung zum Ziel erklärt hat, sind keine Erfolge erkennbar. Im Gegenteil: Die Kinderarmut ist im Land Bremen mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Der Landesrechungs­hof kritisiert in seinem aktuellen Bericht völlig zu Recht, dass Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe nicht auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Auf diesen Missstand weist die CDU seit Jahren hin.
Wir fühlen uns in der Aussage des Senats bestätigt, dass Kinderarmut oftmals auf Frauenarmut beruht. Die betroffenen Kinder fühlen sich häufig in unserer Gesellschaft isoliert. Dieses Problem löst niemand alleine. Wir brauchen ein Alle-Mann-Manöver, damit Kinder aus sozial schwächeren Familien die Chance auf Teilhabe und einen Ausbildungsplatz haben. Dies ist die Grundlage für ein Leben ohne staatliche Transferleistungen.“