„Ohne Kreuz hört das Herz Europas auf zu schlagen!“

Martin Schulz hat Europa nicht verstanden!“, so die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) in Bremen, Elisabeth Motschmann. Damit reagiert sie auf die Forderung des SPD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, der Kreuze in allen öffentlichen Einrichtungen Europas ablehnt. Martin Schulz zeige durch diese Aussage sein wahres Denken über Europa: Ein Europa ohne Werte, ohne Kompass; ein Europa der geistigen Gleichgültigkeit. „Ohne Kreuz hört das Herz Europas auf zu schlagen“, erklärt Elisabeth Motschmann. Sie greift damit den Gedanken des namhaften Sozialdemokraten August Winnig (* 31.03.1878;† 03.11.1956) auf, der sagte: „Entweicht Europa dem Kreuz, so hört es auf, Europa zu sein.“

Europa habe drei Fundamente: Den Griechen verdanke Europa den Aufbruch zur Wissenschaft, den Geist der Philosophie, die Begeisterung für die Kunst. Den Römern verdanken wir die Grundsätze einer tragfähigen Rechtsordnung, den Sinn für politische Einheit und Gestaltung. Jerusalem verdanke Europa seine Religion: Das Christentum.

Darüber hinaus entscheide nicht Brüssel, wie mit religiösen Symbolen im öffentlichen Raum umgegangen wird, sondern die EU-Mitgliedsstaaten selbst. „Martin Schulz muss sich noch einmal mit den Zuständigkeitsbereichen der EU befassen. Denn das ist ein klassischer Fall, bei dem Brüssel sich raushalten muss.“, so die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann.

Elisabeth Motschmann ist seit der Bundestagswahl 2013 CDU-Abgeordnete für das Bundesland Bremen. Neben ihrem Amt im Bundestag ist sie Landesvorsitzende der Frauen Union (FU) Bremen, Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU (EAK) Bremen und Mitglied im Bundesvorstand des EAK als auch im Bundesvorstand der CDU Deutschlands.