„Verteidigungsfähigkeit Deutschlands bleibt gewährleistet“

„Deutschlands Verteidigungsfähigkeit muss mit einer leistungsfähigen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie gewährleistet bleiben“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann anlässlich des Besuches von drei Betrieben der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Bremen mit 20 Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU Fraktion.

„Wir müssen unsere Streitkräfte nach dem neuesten Stand ausrüsten. Das sind wir unseren Soldaten schuldig“, so Motschmann. „Die deutsche wehrtechnische Industrie stellt mit ihren Produkten sicher, dass die Bundeswehr erstklassig ausgerüstet und die gesamte Breite der sicherheitspolitischen Herausforderungen abdeckt ist. Genau aus diesem Grund lehne ich auch die „Zivilklausel“ an den Bremer Hochschulen ab“, erklärt sie.

„Wehrtechnische Kompetenzen dürfen nicht ins Ausland abwandern. Zudem bilden technische Entwicklungen aus dem militärischen Bereich oftmals die Grundlage für spätere Produkte der zivilen Industrie“, so die Bundestagsabgeordnete weiter.

Die deutsche wehrtechnische Industrie sei ein wichtiges Instrument der Außen- und Sicherheitspolitik. Deutschlands Gestaltungsmacht würde ernsthaft beschädigt, wenn wir nicht in der Lage seien, ggfs. auch durch militärische Ausrüstungshilfe Beiträge zur Stabilisierung oder Befriedung von gefährdeten Regionen gegen terroristische Bedrohungen zu leisten.

Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Krisenherde in der Welt sei es wichtig, dass die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes in vollem Umfang erhalten bleibe. Dazu leisteten die drei Betriebe, die heute von den Bundestagsabgeordneten besucht werden, einen wichtigen Beitrag.

 

Besuchte Betriebe: Rheinmetall Defence Electronics GmbH, Airbus Defence and Space GmbH, Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG.